Zurück in der Schweiz, eine ganze Weile schon. Am Zügeln. Durchstöbern von Material. Dabei stosse ich auf eine Geschichte, die der heimliche Verfasser der Präambel unserer Bundesverfassung geschrieben hat, Adolf Muschg. Und die geht so:
Zum Schluss noch eine Weihnachtsgeschichte: Fürchtet euch nicht, sie ist ganz kurz. Sie soll euch aber eine grosse Freude verkünden; die Freude, dass wir uns heute Nacht noch mit Brüdern, die wissen, was es heisst, keinen menschlichen Vater zu haben, in einem Stall geboren zu sein, für die das Wort Krippe einen genauen Sinn hat, die hungern und dürsten müssen nach der Gerechtigkeit, die hier mehr suchen als ein bisschen Ruhe auf der Flucht. Sie suchen keine Gnade, sie erwarten mehr als Glaube, Liebe und Hoffnung, sie suchen Menschen: uns. Und das ist meine letzte Geschichte: Als die drei Könige, von ihren Gaben entlastet, wieder aus dem Stall traten, hielt Kaspar erschrocken inne. Der Stern, sagte er. Was ist mit ihm?, fragte Melchior. Er ist weitergezogen!, sagte Kaspar. Hast du jemals einen Stern stillstehen sehen?, fragte Balthasar.
Ich wünsche euch allen, die wir in den letzten Monaten über diesen Blog verbunden waren, ein glückliches neues Jahr! Eine ganze Weile dauert es schon. Ich wünsche euch allen, dass ihr gut angekommen seid.









